HYBRID - DVR nennt man digitale Videorekorder, welche für den Empfang und die Verarbeitung von analogen und IP-Videosignalen konstruiert sind.
Ein Hybrid-DVR ist somit eine Mischung aus einem Analog-DVR und einem IP-DVR. Er besteht immer aus einer Hardwareplattform auf PC-Basis mit einer Hardwareplattform für die Videoeingangssequenz und einer Netzwerkschnittstelle.
Der Empfang der Videosignale erfolgt einerseits über die Videoeingangssequenz, das heisst, eine Videograbberkarte und andererseits eben auch über eine Netzwerkschnittstelle. Da, wie schon bei der Seite Analog-DVR beschrieben, die meisten Videograbberkarten für 4, 8 oder 16 maximal anschließbare Kameras ausgelegt wird meist eine zusätzliche Aufschaltung von IP-Signalen ermöglicht. Es ergibt sich somit die Möglichkeit vom Empfang von zusätzlichen Kamerasignalen. In machen Fällen wird aber auch der Empfang von IP-Signalen auf Kosten der analogen Kameras ermöglicht, was bedeutet, wenn Sie einen IP-Empfang ermöglichen wollen, müssen Sie dafür auf einen 4-Kanal-Grabberbaustein verzichten und können somit um 4 analoge Kameras weniger zum Einsatz bringen. Die von uns verwendete Videoempfangssoftware Axxon Smart Pro und auch Axxon Intellect Enterprise bietet die Möglichkeit von zusätzlichen IP-Lizenzen, somit muss bei diesem System auf keine analogen Kameraeingänge verzichtet werden.
Die von uns verwendete Software Axxon Smart Pro und Axxon Intellect Enterprise arbeitet für die Digitalisierung der analogen Signale wahlweise mit dem MotionWavelet oder dem H.264-Verfahren, für die IP-Signale werden die in den jeweiligen Protokollen integrierten Verfahren unterstützt. Unabhängig davon, welche Videoeingangssequenz wir einsetzen, die Software bleibt auch hier wieder die Gleiche und somit bleiben die Bildqualität und auch die Einfachkeit in der Bedienung weiterhin erhalten.
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